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Etliche Zugfahrstunden später waren die Kleinen mit Gewändern ausgestattet und auch ich hatte irgendwann eine Tunika, später Umhänge (alter Vorhang), zuletzt den aus authentisch mit Krapp eingefärbter Küper-Wolle hergestellten Waffenrock mit eigenem Wappen. Mein Langschwert hat natürlich einen weissen Gurt, wie es sich für einen reinen Ritter von Stand gebührt:
Galerie: Die Fortschritte
Andere Projekte forderten ihren Tribut, aber ich habe weiterhin vor, die Ausstattung zu komplettieren: Gambeson, Helm und Kettenbrünne sind als nächstes dran.
Exkurs: Das Schandwappen
Als Vorlage für mein selbstgesticktes Wappen wählte ich natürlich einen Auerhahn. Um keine Copyright-Rechte zu verletzten, wählte ich eine Inspiration aus verschiedenen Vorlagen und drehte zur Vorsicht das Tier herum. Ein Marktwirt eröffnete mir, das ein nach links schauendes Wappentier ein Schandwappen darstellt, d.h. der Lehnsherr wollte die Minderwertigkeit des Trägers herausstellen, oder der Träger war ein Bastard. Ups... Naja, das mit dem Bastard ist ja gar nicht so weit hergeholt... Eine Recherche im Internet beruhigte mich jedoch: offenbar ist die Existenz von Schandwappen in der Heraldik nicht nachgewiesen und ein nach links schauendes Wappentier zwar seltener, aber nicht unbedingt von nachteiliger Symbolik. Puh...
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